Das moderne Gewächshaus als Orangerie im viktorianischen Stil
Sie interessieren sich für ein Gewächshaus im Orangerie-Stil? Dann sind Sie bei der Gartenhausfabrik richtig. Unsere Orangerie-Gewächshäuser verbinden die großzügige Verglasung klassischer Orangerien mit der Funktionalität moderner Aluminium-Gewächshäuser. Steile Satteldächer, mittige Portalbauten und hohe Fensterfronten erinnern an viktorianische Vorbilder. Alle Modelle bieten viel Platz für Kübelpflanzen und Zitrusbäume, sind aber auch wie die historischen Vorbilder als gemütlich eingerichteter Gartensalon nutzbar.
Ein Gewächshaus als Orangerie bietet Ihnen Flexibilität über alle Jahreszeiten: Im Herbst und Winter dient es als Schutzraum für Ihre Kübelpflanzen und gleichzeitig als sonniges Refugium, wenn der Garten bereits trist und kalt ist. Im Frühjahr erleben Sie hier das Erwachen der Natur aus nächster Nähe, und im Sommer wird Ihr Gartenzimmer zum schattigen Rückzugsort, mit guter Belüftung angenehm kühl und geschützt vor Regen.
Vom klassischen Vorbild zum modernen Orangerie-Gewächshaus
Ursprünglich diente eine Orangerie der Überwinterung mediterraner Kübelpflanzen wie Orangen und Zitronen, war aber schon früh weit mehr als reines Pflanzenquartier. Ab dem 17. Jahrhundert entstanden repräsentative Orangeriegebäude, die Reichtum und Macht ihrer Besitzer zeigten. Im 19. Jahrhundert, zur Zeit der britischen Königin Victoria, erreichte dieser Baustil seinen Höhepunkt: filigrane Glas-Metall-Konstruktionen, hohe Fensterfronten und steile Giebel prägten die Architektur. Bis heute steht der viktorianische Stil für elegante Gewächshausarchitektur.
Aktuelle Orangerie-Gewächshäuser greifen dieses Erbe auf: Ein steiles Satteldach ersetzt das flache Dach eines gewöhnlichen Gewächshauses. Typisch ist auch die T-Form mit einem mittigen Portalbau, der den Eingangsbereich betont und die Fassade gliedert. Zusammen mit hohen, durchgehenden Fensterflächen entsteht die Silhouette eines attraktiven Glaspavillons statt einer bloß nützlichen Glasbox.
Moderne Materialien ersetzen Gusseisen und Mauerwerk: Die Rahmenkonstruktionen bestehen aus pulverbeschichtetem Aluminium oder kesseldruckimprägniertem Holz. Die Wände sind durchgehend aus Sicherheitsglas gefertigt, das Dach, je nach Modell, ebenfalls aus Glas oder bruchsicheren Hohlkammerplatten. So halten die Gewächshäuser Hagel und Schneelast stand, ohne dass der Lichteinfall darunter leidet. Passende Fundamentrahmen oder witterungsbeständige Fundamentbalken liegen bei und sorgen für eine solide Basis auf dem vorbereiteten Fundament.
Ein Orangerie-Gewächshaus kaufen: Naturholz oder Aluminium?
Im Sortiment der Gartenhausfabrik finden Sie verschiedene Materialvarianten für Ihr Orangerie-Gewächshaus, nämlich wahlweise mit schwarzem Aluminiumrahmen oder einer Rahmenkonstruktion aus Naturholz. Welche Variante wird Ihre Traum-Orangerie?
- Orangerie-Gewächshaus mit Aluminiumrahmen: Serie StarLine
Das Rahmengestell der StarLine-Gewächshäuser besteht aus schwarz pulverbeschichtetem, korrosionsbeständigem Aluminium. Die Wände sind mit Sicherheitsglas verglast, das Dach ist mit bruchsicheren Hohlkammerplatten gedeckt. Diese Kombination sorgt für viel Licht und verhindert gleichzeitig den Brennglaseffekt im Sommer, denn die Hohlkammerplatten streuen das Licht. Ein 12 cm hoher Fundamentrahmen aus farbbeschichtetem Stahlblech liegt bei und sorgt für einen stabilen, ebenerdigen Aufbau. (Besichtigen Sie weitere Gewächshäuser aus Aluminium).
- Mit Naturholzrahmen: Gewächshaus Modell Emilia
Bei dieser Variante besteht die Konstruktion aus nordischem Fichtenholz, kesseldruckimprägniert in Grau. Ein etwa kniehoher Sockelbereich aus Holz erinnert an die steinernen Sockel viktorianischer Orangerien. Anders als beim Aluminiummodell ist bei diesen Gewächshäusern auch das Dach durchgehend mit 4 mm gehärtetem Glas verglast. Komfortable Besonderheit: Gleich drei verglaste Doppeltüren und ein Dachfenster mit automatischem Fensteröffner sorgen für bequemen Zugang von drei Seiten und hervorragende Belüftung. (Sichten Sie gerne weitere Gewächshäuser aus Holz).
Die spitzen Satteldächer der Gewächshäuser im Orangerie-Stil schaffen im Innenraum ausreichend Kopf- und Bewegungsfreiheit, die eine flachere Dachform nicht bieten kann. Weitere Details und passendes Zubehör, von Fußboden-Sets bis zu Anbauten, finden Sie auf den jeweiligen Produktseiten.
Lieferung und Aufbau: DIY oder Montage-Service buchen?
Geliefert wird Ihr neues Orangerie-Gewächshaus kostenlos bis an die Bordsteinkante. Alle Modelle werden als Bausatz geliefert, der sämtliche Teile enthält: Rahmenhölzer, Profilbretter, Glas-Module, Dachfenster und Türen. Befestigungs- und Montagematerialien sind ebenfalls enthalten, jedoch keine Werkzeuge.
Dank des beiliegenden Aufbauplans benötigen Sie keine Profi-Kenntnisse. Mit ein paar helfenden Händen ist der Aufbau per DIY gut zu schaffen, wie unsere Kunden immer wieder beweisen. Sollten Sie Fragen zum Aufbau haben, nutzen Sie unsere kostenlose telefonische Montagehilfe.
Sie wollen lieber aufbauen lassen? Zu den meisten Gewächshäusern unseres Sortiments können Sie bei der Bestellung den Aufbauservice der Gartenhausfabrik dazu buchen. Unsere speziell geschulten Montageteams kennen alle Produkte bis zur kleinsten Schraube, und jeder Handgriff sitzt perfekt. Sie können sich auf den schnellen und fachmännischen Aufbau Ihres Gewächshauses verlassen, mit Garantie.
Gestaltungsideen für Ihr Orangerie-Gewächshaus
Die Architektur eines Gewächshauses macht viel aus, ist aber nicht alles! Um die Atmosphäre einer klassischen Orangerie nachzuempfinden, können Sie auch bei der Einrichtung noch einiges tun. Hier ein paar Ideen für den Innenraum:
- Bodengestaltung: Ein fester Boden aus Natursteinplatten, Fliesen oder hochwertigem Holz schafft Wohnlichkeit und macht das Gewächshaus auch bei Regen angenehm nutzbar. Alternativ eignen sich auch Kiesbeete mit ausgetretenen Gehwegen.
- Sitzgelegenheiten: Ein wetterfester Sessel, eine kleine Bank oder ein Bistro-Set mit zwei Stühlen laden zum Verweilen ein. Achten Sie auf Materialien, die Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen vertragen – Metall, Rattan oder behandeltes Holz sind ideal.
- Kübelpflanzen arrangieren: Statt Pflanzen in Reihen aufzustellen, gruppieren Sie verschiedene Kübelpflanzen in unterschiedlichen Höhen. Große Zitruspflanzen als Blickfang, kleinere mediterrane Kräuter wie Rosmarin oder Lavendel in Terrakotta-Töpfen dazwischen – so entsteht eine natürliche, lebendige Atmosphäre.
- Licht und Atmosphäre: Für die Abendstunden sorgen Solar-Lichterketten, Windlichter oder LED-Lampen für stimmungsvolles Licht. So können Sie Ihr Gartenzimmer auch in der Dämmerung genießen.
- Funktionale Bereiche: Kombinieren Sie Wohn- und Arbeitsbereich: Eine Ecke mit Pflanztisch und Gartengeräten, der Rest als gemütlicher Aufenthaltsbereich. So bleibt die praktische Nutzung erhalten, ohne dass das Gewächshaus zum reinen Lagerraum wird.
Fragen und Antworten (FAQ) zum Orangerie-Gewächshaus
Hier veröffentlichen wir Antworten auf Fragen, die uns zur Gewächshaus Orangerie erreichen. Ihre ist nicht dabei? Sprechen Sie uns an!
Was ist der Unterschied zwischen Orangerie, Wintergarten und Gewächshaus?
Ein Gewächshaus ist in erster Linie auf die Pflanzen ausgerichtet, der Grundriss folgt dem Anbau. Ein Wintergarten ist dagegen primär als Aufenthaltsraum gedacht, Pflanzen spielen dort eine Nebenrolle. Eine Orangerie verbindet beides: Sie erfüllt die Funktion eines Pflanzenquartiers, bietet aber gleichzeitig ein großzügiges Raumgefühl mit architektonischem Anspruch.
Kann man eine Orangerie ganzjährig nutzen?
Ja. Ohne Heizung eignet sich ein Orangerie-Gewächshaus für winterharte Pflanzen und als kühler Rückzugsort in der kalten Jahreszeit. Mit einer Zusatzheizung oder einem Frostwächter lassen sich auch frostempfindliche Kübelpflanzen ganzjährig darin überwintern.
Was hat es historisch mit dem Begriff "Orangerie" auf sich?
Der Begriff stammt aus dem Französischen und bezeichnete ursprünglich die Sammlung von Zitruspflanzen, später das Gebäude für ihre Überwinterung. Ab dem 17. Jahrhundert ließen europäische Fürsten repräsentative Orangeriegebäude errichten, die Reichtum und Macht demonstrierten, die Orangerie von Versailles ist bis heute das bekannteste Beispiel.
Wofür eignet sich ein Orangerie-Gewächshaus?
Es dient gleich zwei Zwecken: als geschützter Winterstandort für mediterrane Kübelpflanzen und als lichtdurchflutetes Gartenzimmer zum Entspannen, Lesen oder für gesellige Stunden im Grünen.
Welche Pflanzen eignen sich für eine Orangerie (Zitrusbäume, Kübelpflanzen)?
Klassisch sind Zitrusbäume wie Orangen, Zitronen und Mandarinen, die namensgebend für die Orangerie waren. Auch andere mediterrane Kübelpflanzen wie Oleander, Olivenbäume oder Lorbeer fühlen sich in einer Orangerie wohl, denn sie benötigen im Winter einen hellen, frostfreien Standort.
Kann man Pflanzen in einer Orangerie überwintern?
Ja, das ist die klassische Funktion einer Orangerie. Mediterrane Kübelpflanzen wie Zitrusbäume, Oleander oder Olivenbäume vertragen keinen Frost und benötigen im Winter einen hellen, geschützten Standort, genau das bietet ein Orangerie-Gewächshaus. Je nach Klima benötigen Sie jedoch mindestens einen Frostwächter.
Kann eine Orangerie im Winter beheizt werden?
Ja. Ohne Heizung bleibt es ein Kalthaus für winterharte Pflanzen. Mit einer Heizung oder einem Frostwächter, der bei Bedarf automatisch anspringt, lässt sich die Temperatur so weit anheben, dass auch empfindlichere mediterrane Kübelpflanzen sicher überwintern.
Wie wird ein Orangerie-Gewächshaus richtig belüftet?
Öffnen Sie ab etwa 26 Grad die Dachfenster. Automatische Fensteröffner erledigen das stromlos: Ein temperaturabhängiges Wachs im Kolben dehnt sich aus und schiebt das Fenster auf, die Öffnungstemperatur lässt sich zwischen 16 und 25 Grad einstellen. An warmen Tagen sorgt zusätzlich die geöffnete Doppeltür für die Belüftung.
Welche Vorteile hat ein Gewächshaus aus Glas?
Glas bietet die höchste Lichtdurchlässigkeit aller gängigen Verglasungen und sorgt so für optimale Wachstumsbedingungen. Es ist witterungsbeständig, vergilbt anders als Kunststoff nicht und bleibt über Jahrzehnte klar. Zudem speichert Glas Wärme besser und neigt weniger zur Kondensation als Polycarbonat.
Braucht ein Orangerie-Gewächshaus ein Fundament?
Ja. Aluminiummodelle liefern zwar einen Fundamentrahmen aus Stahlblech mit, jedoch muss auch dieser auf einem vorbereiteten, ebenen und tragfähigen Untergrund aufliegen. Bereiten Sie in jedem Fall ein eigenes Fundament vor, etwa ein Streifen- oder Punktfundament, sofern das Gewächshaus nicht auf eine bereits vorhandene Pflasterung oder Betonplatte gestellt werden soll. (Lesen Sie dazu unseren Ratgeber Welches Fundament fürs Gewächshaus?
Wie pflegt und reinigt man ein Glasgewächshaus?
Eine gründliche Reinigung zweimal jährlich genügt, zum Beispiel im Frühling und im Herbst. Ein mildes Reinigungsmittel und klares Nachspülen reichen aus. Entfernen Sie regelmäßig Laub und Moos von Dach und Regenrinnen, und kontrollieren Sie gelegentlich Scharniere und Fensteröffner.
Ist eine Orangerie sturm- und wetterfest?
Die Aluminiummodelle sind für eine Windlast bis 100 km/h ausgelegt und damit für mitteleuropäische Wetterverhältnisse gut gerüstet. Für die Holzvariante liegen uns keine exakten Prüfwerte vor, die robuste Rahmenkonstruktion aus 44 x 95 mm starken Hölzern sorgt aber ebenfalls für Stabilität.
Wie schneesicher ist ein Orangerie-Gewächshaus?
Die Aluminiummodelle halten laut Hersteller einer Schneelast von 80 kg pro Quadratmeter stand. Das steile Satteldach sorgt zusätzlich dafür, dass Schnee bei beiden Materialvarianten leichter abrutscht als bei einem flachen Dach.
Ab welcher Größe ist ein Gewächshaus genehmigungspflichtig?
Das hängt vom Bundesland und vom Standort ab, es gibt keine bundesweit einheitliche Grenze. Zum Beispiel sind in Berlin private Nebenanlagen bis 10 Quadratmeter Grundfläche verfahrensfrei, in Bayern gilt eine Grenze von 75 Kubikmetern Brutto-Rauminhalt. Eine ausführliche Übersicht nach Bundesländern finden Sie in unserem Ratgeber.